Wir wirken partizipativ

Partizipation ist unsere innere Haltung

Wir nehmen Kinder und Jugendliche ernst. Wir begegnen ihnen auf Augenhöhe. Wir stülpen ihnen nichts über, sondern laden sie zur freiwilligen Teilnahme an unseren Projekten und Workshops ein. Im Rahmen unserer fünftägigen Natur- und Mitweltbildungsprojekte – den Reisen zum Planeten der Zukunft – haben die Kinder die Möglichkeit, beim Kinderrat ihre Ideen, Wünsche und Anregungen einzubringen. Wir einigen uns mit ihnen darüber, welche Mahlzeiten wir kochen wollen. Jeweils eine Kleingruppe darf dann die Verantwortung für eine Mahlzeit übernehmen.Wir bauen auf das Freiwilligkeitsprinzip. Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche bei den alltäglichen Aufgaben wie Kochen, Abwasch, Putzen, beim Hüten der Zeit, der Ordnung und vielem mehr auf freiwilliger Basis Mitverantwortung übernehmen dürfen.

Im Handbuch „Das Erdschützerprojekt – Pädagogik für eine lebenswerte, friedliche Zukunft“ stellen wir viele partzipative Methoden vor, mit denen wir anregen, dass Kinder und Jugendliche selbst reflektieren, eigene Ideen einbringen und selbst Lösungen für Probleme finden.

Nach den gleichen Prinzipien organisieren wir auch unsere Schulungen für Multiplikator*innen. Um Mitverantwortlichkeit zu fördern, haben wir etliche neue Methoden erfunden – z. B. die Methode „Farben des Regenbogens„.

Wir machen die kreative Gestaltungskraft von Kindern und Jugendlichen sichtbar

Wir ermutigen Teilnehmende, ihre eigenen Ideen und Visionen für eine lebenswerte, gerechte Zukunft zu entwickeln und umzusetzen. Wir fragen Kinder und Jugendliche nach ihren Ideen, Wünschen und Visionen für eine lebenswerte Zukunft und unterstützen sie dabei, in kreativer Teamarbeit ihre eigenen Botschaften zu entwickeln und mit Hilfe künstlerischer Medien zu kommunizieren. Hier einige

Beispiele

Diesen Film haben sich Mona (11 Jahre) und Simon (8 Jahre) nach einem fünftägigem Ferienprojekt, einer „Reise zum Planeten der Zukunft – Das geheime Netz“, selbst ausgedacht und ihn eigenständig umgesetzt.
Sieben Jungen haben sich bei dem fünftägigen Ferienprojekt „Das Geheimnis der vier Schlüssel“ einen Sketch ausgedacht, in dem sie darauf aufmerksam machen, dass wir kein Gift in Nahrungsketten einleiten sollen.

Sieben Kinder im Alter von 8-12 Jahren haben eine eigene Zeitung entworfen, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Damit wollten sie andere Kinder informieren und für den Schutz der Erde begeistern. Die Zeitung wurde mit Unterstützung der Jugendstiftung Baden-Württemberg von einem professionellen Grafiker umgesetzt, gedruckt und über alle Kinderbüchereien der Stadt Stuttgart verbreitet: