Wir lieben, was wir tun

Freiwilliges Engagement fördern

Bildung zum Schutz der Erde wird nur dann Wirkung zeigen, wenn wir diese nicht deshalb praktizieren, weil sie ein Pflichtprogramm ist, das auf dem Lerplan steht, sondern weil wir dafür brennen.

„Was wir tun, tun wir aus Liebe, innerer Motivation und Verantwortung. Wir tun es freiwillig und nicht weil wir dazu gezwungen werden.“

Nur dann, wenn wir selbst vorleben, dass wir das, was wir tun, freiwillig, mit Freude und Begeisterung tun, können wir junge Menschen dabei unterstützen, dass auch sie sich FREIWILLIG für eine bessere, gerechtere Zukunft engagieren und dass sie ihre Berufung finden, in der sie 100% Sinn sehen und die sie aus innerer Verantwortung erfüllen. Wir machen uns bewusst: Jede noch so kleine Änderung unseres Denkens, Fühlens und Verhaltens, unseres Konsum-, Ernährungs- und Lebensstils, mit der wir dazu beitragen, dass ein besserer, gerechterer Planet der Zukunft entsteht, ist freiwilliges Engagement.

Darum plädieren wir für Freiwilligkeit.

Herzensbildung

Mit unseren Bildungsangeboten leisten wir einen Beitrag dazu, dass Menschen ihr Herz öffnen, sich mit ihren Wurzeln in der Natur sowie ihrer inneren Quelle verbinden, die Natur und alles Lebendige achten, wertschätzen und lieben lernen, sodass eine tiefe innere Motivation entstehen kann, alles Leben schützen zu wollen. Wir machen Kinder und Jugendliche stark, damit sie sich ermutigt fühlen, ihrer eigenen Begeisterung sowie ihren eigenen Idealen für eine lebenswerte, gerechte Zukunft zu folgen, anstatt sich von Ängsten, Konventionen, Erwartungen Anderer leiten zu lassen und sich auf Werte wie Geld, Macht, Ruhm, Konsum etc. auszurichten.

Daher spielt es in unseren Projekten, Workshops und Fortbildungen immer eine wichtige Rolle, dass Menschen sich als eigenschöpferische, gestalterische Wesen erfahren und dabei unterstützt werden, ein eigenes, kleines, kreatives Projekt zu entwickeln und umzusetzen. Das können schon Kinder!

Beispiele

Der neunjährige Benedikt nahm sich als freiwilliges Projekt nach einer fünftägigen „Reise zum Planeten der Zukunft – Das Geheimnis der vier Schlüssel“ vor,  einen Vortrag im Kindergarten seiner Schwester abzuhalten. Dafür hatte er ein Plakat gemalt:

„Bitte keine Tiere quälen, danke!“

Sein Vortrag war denkbar einfach: Liebe Kinder, ich bin der Benedikt und habe in den Ferien eine Erdschützerausbildung gemacht. Ein Teil der Ausbildung besteht darin Tiere und die Natur zu schützen. Ich will euch erzählen, was ihr machen könnt: Wenn ihr Tiere einsperrt und sie beobachtet, vergesst nicht, sie wieder  freizulassen. Denn sie sind wichtig! Marienkäfer essen Läuse, Schmetterlinge bestäuben Blüten. Regenwürmer lockern die Erde. Danke, liebe Kinder, dass ihr zugehört habt.“

Mona (11) und Simon (8) haben sich nach einer fünftägigen „Reise zum Planeten der Zukunft – Das geheime Netz“ völlig selbständig diesen Film ausgedacht und ihn eigenständig umgesetzt. Auf diese Weise lernten sie, ihre eigene Botschaft mit kreativ-künstlerischen Mitteln in die Welt zu tragen.
Angela (12 Jahre), Jéreóme (10 Jahre), Jonas (8 Jahre), Janis (12 Jahre), Heidemarie (10 Jahre) und Erika (9 Jahre) haben sich nach einer fünftägigen „Reise zum Planeten der Zukunft – Das geheime Netz“ einen Detektivfilm ausgedacht, um sich damit für die Rechte der Tiere und Natur stark zu machen.